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  authentisch, übergreifend, nachhaltiger

Mit unserer Partner-Agentur KontextKommunikation Heidelberg und Berlin www.kontext-kom.de verwirklichen wir erfolgreiche Projekte und Kampagnen, die weit in die Nachbardisziplinen klassischer Public Relations- und Öffentlichkeitsarbeit hineinreichen.

Die Grenzen zwischen PR und Marketing sind fließend geworden. Doch in Zeiten des Web 2.0 darf vor allem PR nicht einfach nur Werbung sein. Letztlich kommt es auf die Idee an.

Dabei setzen wir auf authentische Kommunikation, wenn Sie nachhaltig kommunizieren möchten.

Full-Service-Agentur für integrierte Kommunikationslösungen
katharina schürer
Medien- und Öffentlichkeitsarbeit

Die PR-Agentur katharina schürer Medien- und Öffentlichkeitsarbeit berät und unterstützt Unternehmen und Institutionen seit 2002. Die Speyerer Agentur spezialisierte sich zunächst auf die Kommunikation der Branchen Messen und Ausstellungen sowie Hotellerie und Gastronomie. Unter Führung von Katharina Schürer entstanden alsbald Kampagnen und Projekte, die alle wichtigen Kommunikationskanäle für Kunden anderer Branchen nutzten: Finanzdienstleistungen, Health Care, Tourismus oder Sport...

Gemeinsam mit der Partner-Agentur KontextKommunikation Heidelberg und Berlin kamen Schwerpunkte wie CSR und Nachhaltigkeit hinzu.

„Wie es nicht zuletzt das Web 2.0 gebietet, ist uns an authentischer Kommunikation gelegen, um Inhalte und Botschaften bei den Anspruchsgruppen nachhaltig zu platzieren”, sagt Katharina Schürer.

 
 
Katharina Schürer
Medien- und Öffentlichkeitsarbeit
Bahnhofstrasse 13
67346 Speyer
T 49 (0)6232. 289 679
F 49 (0)6232. 289 599
 

ABSCHLAG - DIE KLOSTERDEBATTE

Als Mitveranstalter lädt katharina schürer Medien- und Öffentlichkeitsarbeit am Montag, 21.05.2012, um 19:30 Uhr ins Kloster Lobenfeld zum Veranstaltungsformat: »Abschlag« ein.

Impulsvortrag: Franz Alt

Diese Veranstaltung steht für hochkarätigen Gedanken- und Erfahrungsaustausch zu übergreifenden gesellschaftspolitischen Themen. Brennende Fragen werden in einem Impulsvortrag aufgegriffen und dann mit einem interessierten Publikum diskutiert. Der Name ist Programm. Anmeldung:
abschlag@kloster-lobenfeld.com

Fertigmachen zum Ändern?

09|2012

Sie wird ohne Augenklappe, vielmehr mit dem klaren Blick einer Sozialforscherin in Lobenfeld erwartet: Dr. Silke Borgstedt ist Impulsrednerin und prominenter Diskussionsgast, wenn es bei der 4. Auflage von »Abschlag, die Klosterdebatte« heißt: »Fluch der Politik – A lles Piraten oder fertigmachen zum Ändern?« Die Autorin diverser Milieu-Studien kommt am 10. September 2012, um 19.30 Uhr, auf Einladung der Initiatoren, Evangelische Stiftung Pflege Schönau, Geistliches Zentrum Klosterkirche Lobenfeld, Kontext Kommunikation und Katharina Schürer Medien- und Öffentlichkeitsarbeit, in die Klosterkirche Lobenfeld.

In den vergangenen Jahren mehrten sich Anzeichen eines tiefgreifenden Wandels der politischen Kultur. Was kann und muss ein neuer Politikbegriff beinhalten und wie viel wollen die Bürger überhaupt mit gestalten? Dr. Borgstedt wird Antworten und Aspekte liefern. Die Moderation übernimmt Helge Thomas. Interessenten sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten. Anfahrt

Häni: Ich bin total beeindruckt von dem Gespräch

Als Moderator Helge Thomas Daniel Häni bei der 5. „Abschlag - die Klosterdebatte” vorstellt, wird bereits deutlich: Heute werden nicht nur thematisch Konventionen gebrochen. Der Impulsvortrag ist ein Interview. Das Format, mit dem prominenten Podiumsdauergast diskutieren zu können, ist an diesem Abend lebendig wie nie. Diskutanten aus dem Publikum in der Klosterkirche schlagen sich so rege ab, dass Häni alsbald das Podium verlässt. Es macht dem Schweizer nichts aus - im Gegenteil: „Ich bin total beeindruckt von dem Gespräch”, sagt er am Ende in der Klosterkirche Lobenfeld.

Sein Thema ist das bedingungslose Grundeinkommen. Die meisten sind vorbelastet, haben sich schon damit beschäftigt oder davon gehört. „Sie müssen sich eine Gesellschaft vorstellen, in der es keine Existenzangst gibt”, sagt Häni. Das Grundeinkommen wird bedingungslos ausgezahlt. An jeden. Ab Geburt. Schnell wird gerechnet. Wie viel hat eine vierköpfige Familie? Und vor allem, wer soll das alles bezahlen? Auf dem Podium sagt einer ins Mikrofon: „Wir müssen das bedingungslose Grundeinkommen eine Nummer größer diskutieren. Wir haben heute einen riesigen Kostenapparat, der frei würde.”

Ökonomen wollen Zahlen. Häni geht es zunächst um den Kulturimpuls. „Lasst erst einmal andere Gedanken zu. Habt den Mut, sie zu denken”, ist seine unausgesprochene Botschaft. Am Flipchart verdeutlicht er dennoch, wo sich „ich”, „wir” und „Staat” vor und nach dem bedingungslosen Grundeinkommen monetär aufgeteilt befinden. Für Häni steht fest, dass sich Gesellschaften in reichen Ländern wie die Schweiz oder Deutschland das bedingungslose Grundeinkommen leisten können. Im Grunde leiste man es sich schon heute.

Häni ist ein ruhiger Zeitgenosse, hört zu, auch wenn er die Frage schon so oft gehört hat, und antwortet bedächtig. Oft mit einer für die Zuhörer überraschenden Wendung. Nur einmal muss er Vernommenes an sich abschütteln. Als ein Mann die Vision des bedingungslosen Grundeinkommens meint, im Kommunismus verorten zu können. Häni: „Überhaupt nicht!”

Die Frage nach dem Menschenbild ist elementar. Kann ich dem anderen trauen? „Ich würde natürlich weiterarbeiten, mir macht meine Arbeit Spaß”, klingt unisono an. Was wird aus Neid, Missgunst und dergleichen in Zeiten des Grundeinkommens? „Die schlechten Eigenschaften des Menschen haben nicht so eine gravierende Wirkung”, ist sich Häni sicher. Noch einmal: Wer arbeitet mit bedingungslosem Grundeinkommen noch? Was arbeitet er? Wer macht den Müll weg? Was ist das dann wert? „Ich würde mich für meine kranke Schwiegermutter einsetzen”, sagt eine Frau. Häni betont, dass genügend Arbeit für jeden da ist. „Es mangelt nicht an Arbeit, es mangelt an Kaufgeld.” Das Motiv zu arbeiten liege in der Arbeit selbst. „Aber was zieht denn nach vorne? Selbstverwirklichung oder Gewinnstreben?”, fragt einer der nächsten. Ebenso berechtigt will ein Widerpart wissen, wo die Gewinne der Rationalisierung hingekommen sind. Wie viel Rationalisierung vertragen Bereiche wie Bildung und Gesundheit? Bei Ökonomen bleiben Zweifel: „Für mich ist das eine große Umverteilung von oben nach unten.” Für Häni ist es die Umverteilung von „Gewinnmaximierung zu Sinnmaximierung”. Und um noch etwas klarzustellen: „Es ist nicht meine Idee, es ist eine Menschheitsidee. Ich moderiere sie nur”, sagt Häni. Mehr zu Daniel Häni unter http://www.unternimm-die-zukunft.de/de/zum-grundeinkommen/literatur/daniel-haeni/